Autor: Thomas Wunder am Sonntag, 29. November , 2009

… wird in unserer Heimat der “Volkstrauertag” begangen. Doch halt, kann man von einem “Volks”-trauertag sprechen? Trauert das Volk?
Die deutliche Mehrheit nimmt diesen Tag nicht einmal wahr, von Trauer ganz zu schweigen, und das, obwohl es wohl kaum Völker mit dramatischerer Geschichte gibt als das unsere.
Zwei Weltkriege, Holocaust, Teilung, es gibt wahrlich genug zu betrauern. Dieser Tag muss präsenter werden!
Wo Tod und Leid von Soldaten, Kriegsopfern, Vertriebenen und Verfolgten verdrängt werden, scheint in unserer Gesellschaft der Tod von Sportstars oder Musikern weitaus mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Ist das richtig?
Kategorie: Gedanken
Autor: Tobias Kaiser am Sonntag, 8. November , 2009
…von Silke Marson zu unserer Arbeit auf www.pimp-my-langen.de:
So, jetzt sag ich mal , wie unbeschreiblich unsozial ich meine Stadt Langen finde 
Wir haben ein Schwimmbad – wow – ein Erlebnisbad sogar! Nur schade, dass hier nicht Jeder rein kann! Denn soviel Geld haben nicht alle! Wie traurig die Kinder und Jugendlichen, die draußen stehen und nicht rein dürfen!!!
Es gibt auch diejenigen, die es sich vom Munde absparen und sich zweimal im Jahr mit der Familie den Spaß gönnen 
Doch aufgepasst! Die Politesse ist auch schon da! Absolut zu wenige Parkplätze, doch die Stadt Langen, die schröpft gerne! Sollte nicht so ein großer Park auch genügend Parkplätze anbieten? Oder wenigstens einen Shuttle-Service? Wo bitte soll man parken??
Das Gleiche gilt auch für die Bahnstraße (Parkscheibe)! Wir sind eure Bürger! Wir springen mal schnell in einen Laden und sind gleich 10 – 15 Euro los! Na, was macht ihr denn mit unserem Geld??
Auch haben wir ein millionenschweres Jugendzentrum – cool!! Aber komisch, hier ist nur Platz für 200 Kids, was machen wir mit den anderen 1800? Ignorieren, fortjagen, vielleicht einfrieren, bis sie erwachsen sind??
Wir haben auch ganz tolle Spielplätze, seltsam aber mit hohem Zaun drum herum und abschließbarer Türe. Aha, stimmt schon Kinder leben nur zu bestimmten Wochentagen und Uhrzeiten…
Es gibt hier so gut wie keine Möglichkeiten für Jugendliche. Keine Rückzugs- und Entfaltungsmöglichkeiten für die Freizeit! WIESO? Wieso werden unsere Jugendlichen dermaßen ignoriert?
Langen ist umgeben von Wäldern und Feldern. Man könnte und muss in allen Himmelsrichtungen Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche einräumen!!
Auf den Spielplatz dürfen unsere Kinder nur bis 13 und dann?? In Luft auflösen?
Gibt es vielleicht kein Geld dafür? Achso, ihr musstet ja die Berliner Allee verschönern!! Das wird schon was gekostet haben..
Ich fordere die Stadt Langen auf, mehr vielmehr für unsere Kinder zu tun!! Sie sind unsere Zukunft, sie brauchen uns! So wie wir sie behandeln, werden sie später uns behandeln! Na, da freut euch mal auf schwarze Zeiten der Ignoranz!!
Die heutigen Kinder werden uns später ernähren – oder? Ach nee manche von uns werden an den Schildern und Straßen knabbern, die sie haben verschönern lassen!!
Hiermit möchten wir uns bei Frau Silke Marson für ihren langen Kommentar bedanken. Solche Kommentare sind wichtig, denn nur die Diskussion mit anderen Menschen kann etwas zur Verbesserung für Langen beitragen. Frau Marson spricht hier wirklich bedenkliche Probleme in Langen an.
Bezüglich “Verschönerung der Bahnstraße” sollte man hier aber auch erwähnen, dass der Neubau der Straße auch wesentliche Vorteile gerade für die Albert Schweitzer Schule mit sich bringt. Die Berliner Allee ist nicht nur schöner geworden, sondern trägt auch wesentlich viel zur Sicherheit bei. So ist die Straße schmaler geworden und eine Erhebung kennzeichnet den Fußgängerüberweg, den die Schulkinder zur Überquerung der Straße nutzen. Weiterhin sind die Fußgänger und Fahrradwege klar voneinander getrennt und gut befahrbar.
Kategorie: Gedanken